Just Do It. Why Do It? Warum antreten, wenn du verlieren kannst? Warum weitermachen, wenn niemand zusieht? Weil der Versuch zählt. Rip the Script.

Vom verbotenen Air Jordan (1985) über „Just Do It“ (1988) bis „Why Do It?“ (2025): Nike verkauft keine Schuhe, sondern die Entscheidung, überhaupt anzutreten. Unternehmensprofil, Strategie und Zahlen zum Geschäftsjahr 2026 – und die Frage, ob eine großartige Marke reicht.9,34

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Hörsaal-Modus: P startet die Vollbild-Präsentation · → weiter · ← zurück · Esc beendet · Zahlen nach Geschäftsjahr (endet 31. Mai)

Markenbotschaft · Filme

Der Schuh ist nie das Produkt

Vierzig Jahre Markenführung in zwei Filmen. 1985 verwandelt ein Verbot einen Basketballschuh in ein Symbol. 2025 dreht Nike den eigenen Claim um und fragt eine Generation, warum sie überhaupt antritt. Dazwischen liegt dieselbe Idee: Der Schuh ist nie das Produkt.9,34

„Why Do It?“ · September 2025 · 1:01 minAlcaraz, LeBron James, Caitlin Clark, Saquon Barkley, Rayssa Leal, Qinwen Zheng · Stimme: Tyler, the Creator. Empfehlung für den Einstieg in den Vortrag. Nike hat den Film nicht auf YouTube veröffentlicht; eingebettet ist ein vollständiger Re-Upload, das Original liegt im Nike Newsroom. · Falls der Player streikt: auf YouTube öffnen
„Banned“ · Air Jordan 1 · 1985 · 0:33 minDer Spot, der aus einem Schuh eine Legende machte. Michael Jordan, ein schwarz-roter Air Jordan 1, ein schwarzer Balken über dem Schuh und der Satz, die NBA habe ihn aus dem Spiel geworfen. Nike zahlte die Strafen und verkaufte die Empörung mit. Genau genommen betraf das Farbverbot ein anderes Modell – die Geschichte wirkt trotzdem bis heute.34 · Falls der Player streikt: auf YouTube öffnen

Unternehmensgründer

Ein Läufer und sein Trainer

Nike entstand 1964 als „Blue Ribbon Sports“ aus einer Partnerschaft zwischen dem Mittelstreckenläufer Phil Knight und seinem Leichtathletik-Coach Bill Bowerman an der University of Oregon. Startkapital: 500 US-Dollar pro Person.31

PK

Phil Knight (*1938)

Mitgründer · CEO 1964–2004 · Chairman Emeritus

Schrieb 1962 an der Stanford Graduate School of Business die Seminararbeit „Can Japanese Sports Shoes Do to German Sports Shoes What Japanese Cameras Did to German Cameras?“ – die „Crazy Idea“. Importierte zunächst Onitsuka-Tiger-Laufschuhe aus Japan und verkaufte sie aus dem Kofferraum seines Plymouth Valiant. Knight prägte Nikes Kultur aus Wettbewerbsgeist, Risikobereitschaft und Athleten-Nähe.31

BB

Bill Bowerman (1911–1999)

Mitgründer · Produkt-Innovator · Olympia-Coach 1972

Legendärer Track-Coach in Oregon, der Schuhe für seine Athleten selbst modifizierte. 1971 goss er Gummi in das Waffeleisen seiner Frau – die Waffelsohle des „Waffle Trainer“ (1974) wurde Nikes erste große Produktinnovation. Bowerman steht für den Innovationskern der Marke: „If you have a body, you are an athlete.“31

Buchcover mit gemalten Porträts von Bill Bowerman und Phil Knight, Titel Building the Nike Empire
„Wenn du einen Körper hast, bist du ein Athlet.“
Bill Bowerman Der Satz steht bis heute als Leitsatz auf dem Nike-Campus in Beaverton. Er definiert die Zielgruppe nicht über Leistung, sondern über Zugehörigkeit: Nike verkauft keine Ausrüstung für Profis, sondern die Erlaubnis, sich selbst als Sportlerin oder Sportler zu sehen. Aus dieser Haltung erklärt sich, warum aus der Partnerschaft zwischen einem Trainer und seinem Läufer ein Weltkonzern werden konnte. Buchcover: Keith Elliot Greenberg, Illustration Dick Smolinski, „Bill Bowerman & Phil Knight: Building the Nike Empire“, Reihe Partners, Blackbirch Press 1994.39
35 $

Honorar für Grafikstudentin Carolyn Davidson, die 1971 den Swoosh entwarf – heute eines der wertvollsten Logos der Welt.

1971

Der erste Mitarbeiter Jeff Johnson schlägt den Namen „Nike“ vor – die griechische Siegesgöttin. 1978 wird Blue Ribbon Sports in Nike, Inc. umbenannt.

1980

Börsengang an der NYSE (Ticker NKE). Knight bleibt bis heute über Stimmrechtsaktien der Klasse A mit der Familie größter Einzelaktionär.2

Unternehmensgeschichte

Vom Kofferraum zur Weltmarke

Sechs Jahrzehnte in Stationen. Hervorgehoben sind die Wendepunkte, die das heutige Geschäftsmodell erklären: Athleten-Marketing, Produktinnovation, Direktvertrieb – und der laufende Turnaround.

  1. 1964
    Gründung Blue Ribbon SportsKnight und Bowerman vertreiben Onitsuka Tiger in den USA. 1966 erster eigener Laden in Santa Monica.
  2. 1971
    Swoosh und Markenname „Nike“Trennung von Onitsuka, erste eigene Schuhe 1972 bei den US-Olympiatrials in Eugene.
  3. 1974
    Waffle TrainerBowermans Waffelsohle – der erste Bestseller mit eigener Technologie.
  4. 1980
    BörsengangIPO im Dezember 1980; Nike ist bereits Marktführer im US-Laufschuhmarkt.
  5. 1984
    Vertrag mit Michael JordanAir Jordan 1 (1985) begründet die Athleten-Signature-Logik und die spätere Marke Jordan (heute Milliardengeschäft).
  6. 1987
    Air Max 1Tinker Hatfield macht die Air-Technologie sichtbar – Design als Differenzierungsmerkmal.
  7. 1988
    „Just Do It“Wieden+Kennedy prägt den Claim; Nike überholt Reebok und wird zur Nummer 1 in den USA.
  8. 2003
    Übernahme ConverseKauf für rund 305 Mio. US-Dollar; Aufbau eines Mehrmarken-Portfolios (Nike, Jordan, Converse).
  9. 2006
    Mark Parker wird CEODesigner-CEO; Ära von Flyknit (2012), Nike+ und Digitalisierung. Umsatz wächst von 15 auf 39 Mrd. US-Dollar.
  10. 2018
    „Dream Crazy“ mit Colin Kaepernick30 Jahre „Just Do It“ – Haltung als Markenkern, trotz Boykottaufrufen Umsatz- und Kursanstieg.
  11. 2020
    John Donahoe · Consumer Direct AccelerationRadikale Verlagerung zum Direktvertrieb (Nike Direct), Rückzug aus Amazon und vielen Händlern. Rekordumsatz 51,4 Mrd. (GJ 2024), dann Absatzschwäche und Innovationsstau.
  12. 2024
    Elliott Hill wird CEO · „Win Now“Rückkehr des 32-jährigen Nike-Veteranen (Okt. 2024). Im Dezember 2024 Start der Turnaround-Agenda „Win Now“: Sport in den Mittelpunkt, Wholesale-Partner zurückgewinnen, Lager bereinigen.14
  13. 2025
    „Why Do It?“ · NikeSKIMS · Rückkehr zu AmazonNeue Markenkampagne (Sept.), Frauen-Marke mit Skims, sportgeführte Organisation, Zölle belasten Marge.9,13,17
  14. 2026
    WM-Kampagne „Rip the Script“ · GJ 2026: 46,4 Mrd. US-DollarUmsatz stabil, Wholesale +6 %, Nike Direct −6 %, China −12 %. Hill kündigt die nächste Phase „Sport Offense“ an.1,4,11
  15. Okt.
    2026
    „Pace“: der dritte Umbau in zwei JahrenQ1 GJ 2027 bringt −4 % Umsatz und −26 % in Greater China. Nike kündigt ein Einsparprogramm über 2,5 Mrd. US-Dollar bis GJ 2031 an, reduziert vier Geografien auf drei und senkt die Jahresprognose. Die Aktie fällt auf ein Zwölfjahrestief.37,38

Drei Momente

Wie eine Marke entsteht

Marken entstehen selten in Strategiepapieren. Sie entstehen in Entscheidungen, die im Augenblick riskant aussehen und erst rückblickend zwingend wirken. Drei solche Momente erklären Nike bis heute – und liefern den Maßstab für den laufenden Turnaround.

1971

Das Waffeleisen von Eugene

Bill Bowerman sitzt am Frühstückstisch in Oregon und denkt über Haftung nach. Seine Läufer rutschen auf der Tartanbahn, die Spikes zerstören sie. Vor ihm steht das Waffeleisen seiner Frau. Er holt flüssiges Urethan, gießt es hinein und presst zu. Das Eisen ist ruiniert. Die Sohle ist geboren.

Drei Jahre später kommt der Waffle Trainer auf den Markt und wird Nikes erster echter Bestseller. Ein Trainer ohne Ingenieurbüro hat eine Kategorie neu definiert, weil er ein konkretes Problem konkreter Athleten lösen wollte.

Was daraus wurde Innovation kam bei Nike nie allein aus dem Labor, sondern vom Rand des Sports. Genau dieser Maßstab macht die Innovationsschwäche der Jahre 2022 bis 2024 so schmerzhaft: Nicht die Marke war müde, sondern das Produkt.

1984

Das Treffen, das Michael Jordan nicht wollte

Ein Rookie aus North Carolina trägt Adidas, liebt Adidas und will Nike nicht einmal anhören. Nike ist damals eine Laufschuhfirma, kein Basketballname. Erst seine Mutter Deloris besteht darauf, dass er in das Flugzeug nach Oregon steigt.

Nike bietet 500.000 US-Dollar pro Jahr über fünf Jahre, dazu eine Beteiligung am Umsatz und eine eigene Schuhlinie mit seinem Namen. Üblich für einen Rookie waren rund 100.000. Das interne Ziel lautet drei Millionen Umsatz in drei Jahren. Im ersten Jahr werden es 126 Millionen.33,34

Dazu die Legende: Ein schwarz-roter Schuh verstößt gegen die Farbregel der NBA, pro Spiel werden 5.000 US-Dollar Strafe fällig, Nike zahlt sie und macht daraus den Werbespot „Banned“. Genau genommen betraf das Verbot ein anderes Modell, den Air Ship. Nike hat die Geschichte nie korrigiert, weil sie zu gut war.34

Was daraus wurde Nike verkauft seither keine Produkte, sondern Menschen. Aus dem Vertrag wurde die Jordan Brand, bis heute eine der profitabelsten Einheiten des Konzerns – und die Blaupause für jeden Athletenvertrag der Branche.

2018

Der teuerste Satz der Markengeschichte

Zum dreißigsten Geburtstag von „Just Do It“ stellt Nike einen Quarterback ins Zentrum, der seit zwei Jahren keinen Verein mehr findet. Colin Kaepernick war während der Hymne auf die Knie gegangen und damit zur Reizfigur eines Kulturkampfs geworden. Über sein Gesicht legt Nike einen Satz: „Believe in something. Even if it means sacrificing everything.“

Die Reaktion kommt sofort. Menschen filmen, wie sie ihre Schuhe verbrennen, ein Boykott wird ausgerufen, die Aktie verliert am Tag danach rund 3,2 Prozent. In den folgenden 72 Stunden steigen die Online-Bestellungen um 31 Prozent, der Kurs ist binnen fünf Handelstagen erholt, und 2019 gewinnt der Spot den Emmy als bester Werbefilm – den ersten für Nike seit 2002.35

Was daraus wurde Haltung ist bei Nike kein Risiko neben dem Geschäft, sondern Teil des Geschäftsmodells. Die Marke verkauft Zugehörigkeit, und Zugehörigkeit verlangt eine Position.

Die Verbindung zu heute

Alle drei Momente haben dasselbe Muster: Nike hat sich für das Unbequeme entschieden, bevor klar war, dass es sich auszahlt. Der Turnaround unter Elliott Hill stellt genau diese Frage neu. Die Marke ist unverändert stark, die Filme funktionieren, das Publikum ist da. Was fehlt, ist der Waffeleisen-Moment: ein Produkt, das niemand kopieren kann.

Darum lautet die Leitfrage dieser Präsentation nicht, ob Nike eine großartige Marke ist. Sie lautet: Reicht eine großartige Marke?

Aktueller Marketing-Mix · 4P nach McCarthy (1960)22

Sport zurück ins Zentrum

Der Mix folgt seit „Win Now“ einem klaren Muster: weniger Lifestyle-Klassiker und Rabatte, mehr Performance-Innovation, mehr Handelspartner und großes Marken-Storytelling statt Performance-Marketing.14

Product

Sportgeführtes Portfolio

  • Teams seit 2025 nach Sportarten statt nach Männer/Frauen/Kinder organisiert („Sport Offense“).17
  • Running-Offensive: Pegasus, Vomero, Structure als Kernfranchises gegen Hoka und On.
  • Rückbau der überdehnten Klassiker (Air Force 1, Dunk, Air Jordan 1) zur Knappheitssteuerung.
  • NikeSKIMS (seit Sept. 2025): 58 Teile, Frauen-Activewear gegen Lululemon, Alo, Vuori.13
  • Drei Marken: Nike, Jordan, Converse (Converse GJ 2026: −31 %).1
Price

Premium, weniger Promotion

  • Differenzierungspreis: Innovation und Marke rechtfertigen Aufschläge gegenüber Adidas, Puma, Skechers.
  • 2025 selektive Preiserhöhungen in den USA als Antwort auf Importzölle; GJ 2026 Bruttomarge 42,9 % (GJ 2023: 43,5 %, GJ 2022: 46,0 %).1
  • Reduktion von Rabattaktionen im Digitalkanal, um die Preisintegrität wiederherzustellen.
  • Erwartete Zollrückerstattung von 986 Mio. US-Dollar (IEEPA) stützt Q4 GJ 2026 einmalig.4
Place

Wholesale-Reset

  • Wholesale 27,5 Mrd. (+6 %) vs. Nike Direct 17,7 Mrd. (−6 %) im GJ 2026: rund 60 % des Umsatzes laufen wieder über Handelspartner.1
  • Rückkehr zu Amazon (2025), Neuaufbau mit Foot Locker, Dick's, JD Sports.14
  • Nike Direct: eigene Stores, Nike App, SNKRS – künftig als Vollpreis-Kanal positioniert.
  • Vier Geografien: Nordamerika 20,5 Mrd., EMEA 12,6 Mrd., APLA 6,2 Mrd., Greater China 5,8 Mrd.1
Promotion

Big Brand Storytelling

  • Demand-Creation-Ausgaben GJ 2026: 4,8 Mrd. US-Dollar – über 10 % des Umsatzes.1
  • „Why Do It?“ (Sept. 2025, Wieden+Kennedy): Alcaraz, LeBron, Caitlin Clark, Rayssa Leal; Sprecher Tyler, the Creator.9,10
  • „Rip the Script“ (Juni 2026): 6-Minuten-Film zur WM mit über 30 Stars von Ronaldo bis Mbappé.11,12
  • Athleten-Sponsoring als Kern (Verträge und Prämien sind größter Posten der Demand Creation), Super Bowl, Olympia, Live-Sport.
7P

Erweiterung nach Booms & Bitner (1981): People (Store-Athleten als Berater), Process (Membership, SNKRS-Drops, Größenberatung per App), Physical Evidence (House of Innovation, Nike Town, Verpackung in Nike-Orange).23

STP

Segmentierung – Targeting – Positioning (Kotler/Keller): Segmentierung nach Sportart und Konsumverhalten, Fokus auf die Gen-Z-Athletin/den Gen-Z-Athleten, Positionierung als Marke des inneren Antriebs („Why Do It?“).27

1:1

Konsistenz: Jede Kampagne zahlt seit 1988 auf denselben Markenkern ein – der Athlet in dir. Das erlaubt Nike, Produkte, Kanäle und Preise zu ändern, ohne die Marke neu erklären zu müssen.

Strategische Positionierung · wissenschaftliche Modelle

Wo steht Nike – und warum?

Fünf Modelle, angewendet auf die Lage im September 2026. Jedes Modell beantwortet eine andere Frage: Wettbewerbsvorteil (Porter), Wachstumsrichtung (Ansoff), Markenstärke (Keller), interne/externe Lage (SWOT) und Branchenattraktivität (Five Forces).

Generische Wettbewerbsstrategien (Porter 1980/1985)18,19

Porter unterscheidet Kostenführerschaft, Differenzierung und Fokussierung. Nike verfolgt eine breite Differenzierungsstrategie: Wettbewerbsvorteil durch Produktinnovation (Air, Flyknit, ZoomX, Dri-FIT), Design und vor allem die emotionale Markenbindung über Athleten. Die Bruttomarge von 42,9 % bei rund 46 Mrd. Umsatz ist der Beleg für Preissetzungsmacht – auch wenn sie unter dem Niveau von 2022 liegt.

  • Gefahr „stuck in the middle“: 2022–2024 wuchs der Anteil rabattierter Lifestyle-Klassiker; die Marke verlor Performance-Glaubwürdigkeit an Hoka und On. „Win Now“ korrigiert genau diesen Drift.
  • Wertkette: Nike besitzt keine Fabriken (Asset-light, Fertigung bei Vertragspartnern in Vietnam, Indonesien, China) und konzentriert sich auf Design, Marketing und Distribution – die margenstarken Glieder.

Ressourcenbasierter Blick (Barney 1991, VRIO)29

Wertvoll · Selten · Schwer imitierbar · Organisiert
  • Marke und Claim „Just Do It“
  • Athleten-Portfolio (Jordan, LeBron, Ronaldo, Alcaraz)
  • Innovationsplattformen Air/ZoomX
Wertvoll, aber imitierbar
  • Asiatische Vertragsfertigung
  • Digitale Kanäle (App, SNKRS)
  • Sponsoring-Verträge mit Ligen
Aktuell nicht voll organisiert
  • Innovationspipeline nach dem DTC-Fokus
  • Händlerbeziehungen (im Wiederaufbau)
Fazit
  • Der nachhaltige Vorteil liegt in Marke und Athleten – nicht in Kosten oder Technik.

Organisation

Matrix aus Sport, Region und Marke

Seit Dezember 2025 führt Elliott Hill mit einer verschlankten Spitze: Die vier Regionalchefs berichten direkt an den CEO, Vertrieb und Nike Direct liegen beim CFO, die Rolle des Chief Technology Officer und des Chief Commercial Officer wurden gestrichen. Ziel: weniger Managementebenen, schnellere Entscheidungen.6,16

Board · Executive Chairman Mark Parker · Chairman Emeritus Phil Knight
Elliott Hill · President & CEO
Seit Oktober 2024 · Sitz: Beaverton, Oregon (World Headquarters)
Senior Leadership Team (Auswahl)
Matthew FriendEVP & CFO · zusätzlich Global Sales und Nike Direct
Venkatesh AlagirisamyEVP & COO · Supply Chain, Operations, Technologie, Nachhaltigkeit
Sport OffenseSportgeführte Produkt- und Markenteams (Running, Basketball, Football, Training, Sportswear)
MarkenNike · Jordan Brand · Converse
Umbau läuft: „Pace“, angekündigt am 1. Oktober 2026 Aus den vier Geografien werden drei: Americas, EMEA sowie APGC, also Asien-Pazifik zusammen mit Greater China. Dazu kommen ein neuer Campus in Indien, eine modernisierte Lieferkette und ein Einsparziel von 2,5 Mrd. US-Dollar bis zum Geschäftsjahr 2031. Die folgende Karte zeigt die Struktur des Geschäftsjahres 2026, auf der auch die Segmentberichterstattung beruht.37,38
Vier Geografien im Geschäftsjahr 2026 · berichten direkt an den CEO
Nike weltweit: vier Geografien, drei Hauptquartiere, eine Beschaffungskette Flächenhelligkeit nach Regionalumsatz im Geschäftsjahr 2026. Ring = Hauptquartier, Raute = Beschaffungsland. Region antippen oder Land überfahren für Details.1,2
NORDAMERIKA 20,5 Mrd. $ EMEA 12,6 Mrd. $ GREATER CHINA 5,8 Mrd. $ APLA 6,2 Mrd. $ APLA WHQ BEAVERTON EHQ HILVERSUM HQ SHANGHAI

Anteile bezogen auf die Summe der vier Geografien von 45,1 Mrd. US-Dollar; die Differenz zum Konzernumsatz von 46,4 Mrd. entfällt auf Converse und konzernweite Einheiten. Russland ist seit dem Marktaustritt 2022 grau. Nike veröffentlicht keine vollständige Länderliste je Geografie; die Zuordnung folgt der üblichen Abgrenzung der Segmentberichterstattung. Ab dem Geschäftsjahr 2027 fasst das Programm „Pace“ diese vier Einheiten zu drei zusammen: Americas, EMEA und APGC.1,2,38

Karte als Tabelle anzeigen
GeografieUmsatz GJ 2026AnteilLeitungZentrale
Nordamerika20,5 Mrd. $45 %Tom PeddieBeaverton, Oregon
EMEA12,6 Mrd. $28 %Carl GrebertHilversum, Niederlande
APLA6,2 Mrd. $14 %Cathy SparksBeaverton, Oregon
Greater China5,8 Mrd. $13 %Angela DongShanghai
52 %
der Schuhe aus Vietnam
34 % der Bekleidung · größter Standort
27 %
der Schuhe aus Indonesien
zweitgrößter Fertigungsstandort
16 %
der Schuhe aus China
Markt und Fertigung zugleich
95
Schuhfabriken in 11 Ländern
dazu 321 Bekleidungsfabriken in 34 Ländern, alle bei Vertragspartnern
Matrix

Organisationsform nach Mintzberg (1979): divisionale Struktur nach Regionen, überlagert von sportbezogenen Produkt-„Offenses“ und drei Marken – eine Mehrdimensionale Matrix. Vorteil: Kundennähe je Sport. Risiko: Doppelzuständigkeiten, die Hill durch Direktberichte reduziert.30

Asset-light

Nike fertigt nicht selbst. Rund 120 Schuhfabriken von Vertragspartnern (Schwerpunkt Vietnam, Indonesien, China) sowie Bekleidungsfabriken in über 30 Ländern produzieren – gesteuert über Beaverton und die Sourcing-Büros in Asien.2

Governance

Zwei Aktienklassen: Klasse A (Knight-Familie und Swoosh LLC) wählt die Mehrheit des Boards, Klasse B (NYSE: NKE) den Rest. Gründereinfluss bleibt damit institutionalisiert.2

Personal

Kleiner, schneller, sportnäher

Die Belegschaft schrumpft mit dem Turnaround: rund 73.000 Beschäftigte zum 31. Mai 2026, nach 77.800 im Vorjahr und 83.700 im Jahr 2023. Zugleich versucht Hill, die Kultur wieder auf Sport und Athleten auszurichten – „Culture“ ist die erste Säule von „Win Now“. Mit dem Programm „Pace“ vom 1. Oktober 2026 kommt eine weitere Runde: Nike nennt bewusst keine Zahl, die Entscheidungen über einzelne Stellen beginnen im Kalenderjahr 2027.2,3,38

73.000
Beschäftigte weltweit
31. Mai 2026, inkl. Retail und Teilzeit2
−13 %
seit dem Höchststand 2023
83.700 (GJ 2023) → 73.000 (GJ 2026)
1.400
Stellen in Technologie/Operations
Abbau Anfang 2026, letzte Phase von „Win Now“7
775
Stellen in US-Logistikzentren
Tennessee und Mississippi, wirksam April 20268
offen
Stellenabbau durch „Pace“
Zahl nicht genannt · 0,3 Mrd. Abfindungen im GJ 2026, weitere 0,3 Mrd. erwartet im GJ 202737,38

Beschäftigte zum Geschäftsjahresende

Angaben in Tausend, jeweils zum 31. Mai · Quelle: Form 10-K2,3

Personalpolitik im Turnaround

  • Sportgeführte Teams: Mitarbeitende wurden 2025 aus Konsumenten-Kategorien in Sport-Einheiten umgruppiert; damit verbunden war ein Abbau von unter 1 % der Konzernzentrale.17
  • Führung: Rückkehr erfahrener Nike-Veteranen (Hill, Peddie, Sparks) statt externer Tech-Manager – Signal für Kulturkontinuität.
  • Rückkehr ins Büro: Seit 2025 gilt am WHQ Beaverton wieder eine Vier-Tage-Präsenzregel, begründet mit Teamkultur und Geschwindigkeit.
  • Vergütung: Aktienbasierte Vergütung und Mitarbeiter-Aktienkaufprogramm binden Beschäftigte an den Kurs – bei einem Kursverlust von rund 50 % im Jahr 2026 ein Retentionsrisiko.15
  • Retail-Anteil: Ein großer Teil der Belegschaft arbeitet in den über 1.000 eigenen Stores weltweit; der Wholesale-Reset verschiebt Wachstum zu Partnern und dämpft den eigenen Personalaufbau.2

Key Financial Data · Geschäftsjahr 2026 (1. Juni 2025 – 31. Mai 2026)

Stabil im Umsatz, dünn im Gewinn

Der Umsatz hält das Niveau, der Nettogewinn liegt 45 % unter dem Rekord von 2022. Das Q4-Ergebnis wurde durch eine erwartete Zollrückerstattung von 986 Mio. US-Dollar aufgehellt – ohne diesen Einmaleffekt läge der Jahresgewinn spürbar niedriger. Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027, veröffentlicht am 1. Oktober 2026, hat die Lage weiter eingetrübt: Umsatz −4 %, Greater China −26 % währungsbereinigt, dazu das Restrukturierungsprogramm „Pace“.1,4,37

46,4
Umsatz in Mrd. US-Dollar
±0 % berichtet, −2 % währungsbereinigt
3,1
Nettogewinn in Mrd.
−3 % · Nettomarge 6,7 %
42,9 %
Bruttomarge
GJ 2022: 46,0 % · GJ 2025: 42,7 %
2,10
Gewinn je Aktie (US-Dollar)
verwässert, −3 %
9,0
Cash und kurzfristige Anlagen in Mrd.
solide Liquidität
7,5
Vorräte in Mrd.
Lagerbereinigung läuft
4,8
Demand Creation in Mrd.
Marketing ≈ 10,3 % des Umsatzes
2,4
Dividenden in Mrd.
+5 % · Rückkäufe nur 123 Mio.

Aktuelles Quartal · Q1 Geschäftsjahr 2027 (Juni bis August 2026)

Der Turnaround verliert Tempo

11,2
Umsatz in Mrd. US-Dollar
−4 % berichtet, −5 % währungsbereinigt
0,48
Gewinn je Aktie
−2 % · Nettogewinn 712 Mio.
42,8 %
Bruttomarge
+60 Basispunkte · erste Erholung seit zwei Jahren
−26 %
Greater China
1,18 Mrd. · Bereinigung der Digitalkanäle
+2 %
Nordamerika
5,13 Mrd. · einzige wachsende Region
2,5
Mrd. Einsparziel „Pace“
bis GJ 2031 · 1,0 Mrd. Restrukturierungskosten

Umsatz in Mrd. US-Dollar, GJ 2019–2026

Nike, Inc. gesamt · Geschäftsjahr endet 31. Mai1,2,3

Nettogewinn in Mrd. US-Dollar, GJ 2019–2026

GJ 2026 enthält den erwarteten Zoll-Einmaleffekt1,4

Vertriebskanäle in Mrd. US-Dollar, GJ 2024–2026

Nike Brand · Wholesale wächst, Nike Direct schrumpft1,3

WholesaleNike Direct

Umsatz nach Region GJ 2026, Mrd. US-Dollar

Nike Brand ohne Global Brand Divisions · Greater China −12 % im Q41,4

34,61
Aktienkurs in US-Dollar
6. Okt. 2026 · 52-Wochen-Spanne 31,97–72,39 · Zwölfjahrestief15
50
Marktkapitalisierung in Mrd.
minus 51 % in zwölf Monaten · über 270 Mrd. Ende 2021
≈16
KGV (letzte 12 Monate)
auf gedrückten Gewinnen · auf die Prognose 1,15 bis 1,35 je Aktie gerechnet deutlich höher
4,7 %
Dividendenrendite
0,41 US-Dollar je Quartal · Ausschüttung über dem erwarteten Gewinn

Investitionsentscheidung

Würde ich investieren?

Bewertet nach einem einfachen Qualitäts-Bewertungs-Raster aus der Value-Tradition (Graham & Dodd; Damodaran): Geschäftsqualität, Bilanz, Wachstum, Bewertung, Management und Katalysatoren.32

MarkenstärkeWeltweit führende Sportmarke, 4,8 Mrd. Marketingbudget, Athleten-Portfolio ohne Gleichen.Pro
Bilanz9,0 Mrd. Cash und kurzfristige Anlagen, Investment-Grade-Rating, Dividende seit über 20 Jahren steigend.Pro
Wholesale-Comeback+6 % im GJ 2026, Amazon und Foot Locker zurück – der Turnaround zeigt erste Belege.Pro
BewertungKurs 34,61 US-Dollar und damit auf einem Zwölfjahrestief, KGV ≈ 16, 4,7 % Dividendenrendite. Historisch günstig, aber auf Gewinnen, die weiter fallen.Neutral
ManagementHill ist Nike-Veteran mit klarem Plan. Mit „Pace“ folgt der dritte Umbau in zwei Jahren und ein Einsparziel von 2,5 Mrd. Der Beweis in Zahlen steht weiter aus.Neutral
WachstumUmsatz seit 2022 flach, Q1 GJ 2027 −4 %. Für das Gesamtjahr erwartet Nike ein hoch einstelliges Minus, das ist schwächer als zuvor in Aussicht gestellt.Contra
MargenBruttomarge 42,9 % statt 46 %, Nettomarge 6,7 % statt 12,9 % (GJ 2022). Immerhin: Im Q1 GJ 2027 stieg die Bruttomarge erstmals wieder, um 60 Basispunkte auf 42,8 %.Neutral
China und DirectIm Q1 GJ 2027 bricht Greater China um 26 % währungsbereinigt ein, Nike Direct verliert 8 %. Nordamerika wächst als einzige Region, mit 2 %.Contra

Entscheidung

Ja – aber gestaffelt.

Nike ist ein klassischer Turnaround-Fall: intakte Marke, starke Bilanz, gedrückte Bewertung, aber noch kein Wachstumsbeweis. Ich würde eine kleine Anfangsposition aufbauen und nur bei Belegen nachkaufen – nicht als Kerninvestment, sondern als bewusst begrenzte Wette auf die Markenkraft.

  • Kaufargument: Der Markt preist bei 50 Mrd. Marktkapitalisierung kaum noch Erholung ein; die Dividende bezahlt das Warten.
  • Nachkauf-Trigger: Zwei Quartale in Folge mit Umsatzwachstum, Bruttomarge über 44 %, Nike Direct stabil. Nächster Prüfstein: Q2 GJ 2027 im Dezember 2026.
  • Ausstiegsregel: Erneute Guidance-Senkung oder anhaltender Anteilsverlust im Running gegen Hoka und On.
  • Risikoannahme: Zölle und China-Schwäche sind zyklisch, nicht strukturell. Trifft das nicht zu, ist die Bewertung nicht günstig, sondern angemessen.
Nachtrag vom 7. Oktober 2026

Der erste Prüfstein ist verfehlt. Das am 1. Oktober veröffentlichte Quartal brachte kein Wachstum, sondern −4 %, und Nike senkte die Jahresprognose auf ein hoch einstelliges Minus. Nach der oben gesetzten Regel heißt das: keine Aufstockung. Die kleine Anfangsposition bleibt vertretbar, weil Bilanz, Dividende und Markenkraft unverändert tragen und die Bruttomarge erstmals wieder steigt. Die Erholung verschiebt sich damit aber um mindestens ein Jahr, und das Einsparprogramm „Pace“ zeigt, dass Nike selbst nicht mit einer schnellen Wende rechnet.

Wer die Regel ernst nimmt, wartet jetzt. Genau darin liegt der Wert einer vorab definierten Entscheidungsregel: Sie schützt davor, eine These nachträglich an enttäuschende Zahlen anzupassen.

Hinweis: Analyse zu Lehrzwecken auf Basis öffentlicher Daten (Stand 7. Oktober 2026), keine Anlageberatung. Kursdaten schwanken täglich.

Abschluss

Reicht eine großartige Marke?

Im Sommer 2020 stand der Sport still. Keine Ligen, keine Stadien, keine Bilder. Nike hatte nichts zu zeigen und machte daraus den vielleicht stärksten Werbefilm des Jahrzehnts – aus 4.000 gesichteten Archivclips, 24 Sportarten und 53 Athletinnen und Athleten, im Doppelbild so montiert, dass aus zwei Bewegungen eine wird.36

„You Can't Stop Us“ · 2020 · 1:30 minWieden+Kennedy, Regie Oscar Hudson, Sprecherin Megan Rapinoe. Der Film zeigt Sport genau dann, als es keinen gab, und verbindet Pandemie, Protest und Comeback in einem einzigen Schnittprinzip. Eingebettet ist eine Archivfassung des Originalfilms.36 · Falls der Player streikt: auf YouTube öffnen

Die Antwort auf die Leitfrage

Nein, eine Marke allein reicht nicht. Die Zahlen lassen daran keinen Zweifel: Der Umsatz steht seit 2022 still, die Bruttomarge liegt drei Prozentpunkte unter dem alten Niveau, Greater China verliert zweistellig, und der Kurs hat in zwölf Monaten mehr als die Hälfte verloren. Eine Marke verkauft keine Schuhe, wenn die Schuhe nicht überzeugen.

Aber eine Marke kauft Zeit. Genau das ist Nikes eigentlicher Vermögenswert. 46 Milliarden Umsatz in einem schwachen Jahr, 9 Milliarden liquide Mittel, eine seit über zwanzig Jahren steigende Dividende und ein Publikum, das jeden neuen Film ansieht. Keine andere Sportmarke könnte drei enttäuschende Jahre so ruhig überstehen. Hoka, On und Lululemon gewinnen Anteile, aber keiner von ihnen kann einen Film drehen, den die halbe Welt teilt.

Nike muss nicht neu erfinden, woran Menschen glauben. Nike muss nur wieder etwas bauen, das diesen Glauben verdient. Das ist die lösbare Hälfte des Problems – und der Grund, warum aus einer schwachen Bilanzlage trotzdem eine vertretbare Wette wird.

Stand 7. Oktober 2026 · Nächster Prüfstein: die Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 im Dezember 2026.

Quellen

Belege und Literatur

Unternehmensdaten aus Pflichtveröffentlichungen (SEC) und Pressemitteilungen, Kampagnendaten aus Fachpresse, Modelle aus der Originalliteratur.

  1. NIKE, Inc. (2026): Reports Fiscal 2026 Fourth Quarter and Full Year Results. Pressemitteilung, 30. Juni 2026 (SEC Exhibit 99.1).
  2. NIKE, Inc. (2026): Form 10-K für das Geschäftsjahr zum 31. Mai 2026. U.S. Securities and Exchange Commission.
  3. NIKE, Inc. (2025): Form 10-K für das Geschäftsjahr zum 31. Mai 2025. U.S. Securities and Exchange Commission.
  4. CNBC (30.06.2026): Nike results top estimates even as China sales drop 12 %; retailer expects $986 million tariff refund.
  5. CNBC (01.04.2026): Wall Street loses patience with Nike as turnaround drags, China weakness deepens.
  6. SportsPro (Dez. 2025): Nike CEO Elliott Hill rolls out latest senior leadership overhaul.
  7. CIO Dive (2026): Nike cuts 1,400 roles as it reshapes technology team.
  8. Retail Dive (2026): Nike to lay off 775 at distribution centers in Tennessee and Mississippi.
  9. Nike Newsroom (Sept. 2025): Nike Reintroduces „Just Do It“ to Today's Generation with „Why Do It?“ Campaign.
  10. Marketing Dive (2025): Nike reframes „Just Do It“ as „Why Do It?“ to engage next-gen athletes.
  11. Ad Age (Juni 2026): Inside Nike's star-studded 2026 World Cup spot – Wieden+Kennedy execs dissect the film.
  12. Campaign (Juni 2026): Nike „rips the script“ and writes new chapter with epic 2026 World Cup campaign.
  13. Nike Newsroom (2025): NIKE, Inc. and SKIMS Introduce New Brand for Women: NikeSKIMS.
  14. Zacks/Yahoo Finance (2026): Is NIKE's „Win Now“ Strategy Finally Turning the Swoosh Around?
  15. Yahoo Finance und Morningstar: NIKE, Inc. (NKE) Kurs, Marktkapitalisierung, Dividende, KGV. Abgerufen 7. Oktober 2026 (Schlusskurs 6. Oktober 2026).
  16. Retail Dive (2025): Nike elevates regional leaders Angela Dong, Carl Grebert, Tom Peddie, Cathy Sparks to senior leadership team.
  17. Retail Dive (2025): Nike to lay off less than 1 % of corporate team as it realigns around key sports.
  18. Porter, M. E. (1980): Competitive Strategy. Techniques for Analyzing Industries and Competitors. New York: Free Press.
  19. Porter, M. E. (1985): Competitive Advantage. Creating and Sustaining Superior Performance. New York: Free Press.
  20. Porter, M. E. (1979): How Competitive Forces Shape Strategy. Harvard Business Review 57(2), 137–145.
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  32. Graham, B. & Dodd, D. (1934): Security Analysis. New York: McGraw-Hill; Damodaran, A. (2012): Investment Valuation. 3. Aufl. Hoboken: Wiley.
  33. Yahoo Sports: Michael Jordan nearly walked away from the deal that now pays him $275 million a year. Zu Vertragshöhe, Beteiligung und der Rolle von Deloris Jordan.
  34. Air Jordan. In: Wikipedia (englisch). Zu Umsatz des ersten Jahres, Farbregel der NBA, Strafzahlungen und der Einordnung der „Banned“-Geschichte.
  35. CNBC (16.09.2019): Nike won its first „outstanding commercial“ Emmy in 17 years for an ad featuring Colin Kaepernick. Ergänzend Edison Trends zu den Online-Bestellungen.
  36. Wieden+Kennedy: Nike – You Can't Stop Us. Projektseite der Agentur; ergänzend It's Nice That und designboom zu Machart, Archivumfang und Regie (Oscar Hudson).
  37. NIKE, Inc. (2026): Reports Fiscal 2027 First Quarter Results. Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026 (SEC Form 8-K, Exhibit 99.1). Enthält Quartalszahlen, Jahresprognose und die Eckdaten zu „Pace“.
  38. SGB Media (Oktober 2026): Nike to See More Cuts with New „Pace“ Restructuring Program. Ergänzend Business of Fashion und Washington Times zur Zusammenlegung auf drei Geografien und zum Zeitplan des Stellenabbaus.
  39. Greenberg, K. E. (1994): Bill Bowerman & Phil Knight. Building the Nike Empire. Illustrationen von Dick Smolinski. Reihe Partners. Woodbridge, CT: Blackbirch Press. Abbildung des Buchumschlags als bibliografischer Beleg.